Chorlager 2002

Chorlager 2002 in Fulda

Wer hätte gedacht, dass wir so bald die Jugendherberge in Fulda als Chorlager wiedersehen.
Ehemalige Chormitglieder werden sich wahrscheinlich noch an das Haus erinnern, oben über der Stadt, am Rand von Fulda mit weitem Ausblick in traumhafter Lage. In Erinnerung (bedingt durch die vielen noch vorhandenen Fotos) ist mir im Besonderen der kleine Teich in der Nähe der JH, den wir damals gleich am zweiten Tag mit dem Chor in Besitz nahmen samt darauf schwimmendem Floß; die vielen „Überfahrten“ und „Untergänge“.
So sind es neben den anspruchsvollen und manchmal schwer zu erarbeitenden Konzertprogrammen vor allem die gemeinsamen Freizeiten, ob Chorlager oder Sommerfest, die die Chormitglieder, auch und gerade die Neudazugekommenen, miteinander verbinden. Es ist sehr interessant, welch‘ Eigendynamik im Chor zum Tragen kommt. Während der Vorbereitung dieses Chorlagers in Jena am Ende der Spielzeit engagierten sich wie immer die Großen bei der Aufteilung der Chorfamilien und Zimmer; und kaum in Fulda angekommen, wurden die Räume unter der Leitung der Familienväter mit großer Selbstverständlichkeit in Besitz genommen und die Bettplätze verteilt, als wenn es schon immer so gewesen wäre. Das dies heutzutage genauso wie die vielen Jahre zuvor funktioniert, ist den aktiven Männerstimmen genauso zu verdanken wie Ihnen, die den Grundstein zu diesem Gemeinschaftlichen gelegt haben.
Nun sind wir also hier, am Gründungsort des Fördervereins, der Tagesablauf dürfte fast unverändert geblieben sein: 7 Uhr Wecken – 7.30 Uhr Frühstück – 9-12 Uhr Register- oder Gesamtproben und Stimmbildung – 12 Uhr Mittag – 13-14.30 Uhr Mittagsruhe – ab 15 Uhr Freizeit (Stadtbummel, Rhöntherme u.a.) – manchmal von 16-18 Uhr Teilproben – 18 Uhr Abendessen – 19-20 Uhr Gesamtprobe – danach Freizeit (Fußballturnier u.a.) – 21.30 Uhr Besprechung des Tages und Vorschau auf Morgen – P14…P16………………….P18.
Fast alles wie immer und doch jedes Mal neu. Neue Chormitglieder, die froh sind, die Noten mitverfolgen zu können und dazu noch das erste Mal fort von Zuhause.

Thomas Prange
(aus den „Vereinsmitteilungen“ des Fördervereins)