Der Vorstand des Fördervereins stellt sich vor

Der Vorstand des Fördervereins stellt sich vor

 Der Vorstand des Fördervereins besteht momentan aus vier Mitgliedern: drei aktiven Männerstimmen und einem Elternteil. Lernen Sie uns hier kennen:
Chorlager 2012 auf Burg Lohra

Chorlager 2012 auf Burg Lohra

„Dieses Jahr wird das Chorlager ein ganz besonderes – wir müssen uns selbst versorgen.“. Diese Ankündigung lies den Männerchor in der Vorbesprechung aufhorchen. Keine eigene Küche? Keine Angestellten auf dem Gelände der Herberge? Eine Burg ganz für uns allein? Was anfangs gewagt klang, mauserte sich zu einem interessanten Plan: Unser Stimmbildner Stefan Puppe engagierte zwei befreundete Köchinnen, die Mutanten hatten „endlich“ mal etwas zu tun im Chorlager (Teller waschen bis Kartoffeln schälen) und so konnte der Rest des Chores bestens genährt seinen Proben nachgehen.

Das Arreal der Burg war gigantisch, von den Häusern, welche Schlaf- und Essenszimmer beherbergten, lief man fünf Minuten zur eigentlichen Burg, in welcher sich unsere Probenräume befanden. In den Pausen konnten die Jungs die Burg erkunden, mit all ihren verwinkelten Ecken und geheimnisvollen Türen. Abends, nachdem die Knaben im Bett waren, sangen die Männer bei Fassbier von den stufenförmigen Mauerresten der Burg.

Den Abschluss des Chorlager stellte das Konzert in der Bonifatiuskirche in Friedrichslohra dar. Neben dem offiziellen Programm verabschiedete der Männerchor scheidende Sänger mit dem Gospel „Swing low, sweet chariot“. Anschließend feierten wir den Abschlussabend am Lagerfeuer mit Brat- und Liedgut. Besonders die Kochcrew um Isa, Anne und Torsten ist uns sehr ans Herz gewachsen und wir hoffen sie für zukünftige Projekte gewinnen zu können.

1980

1980

Am 16. Februar war der Knabenchor zum 2. Chorfasching in den Orlamünder Rathaussaal eingeladen. Der Orlamünder Carnevalsverein (OCV) hatte wieder ein buntes Programm vorbereitet, aber es gab auch wieder choreigene Beiträge. Wiederum war der Schulchor der ARO II mit von der Partie. Der Chronist berichtet, daß die Disco erst in Schwung kam, als Pezi und die Männerstimmen die Tanzenden mit Schokoladentafeln belohnten.

 

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Der Knabenchor 1980 im Theater Gera

Im Mai waren die Bühnen der Stadt Gera Veranstaltungsort des Festprogramms anläßlich der Festveranstaltung zum 35. Jahrestag der Befreiung. Neben zahlreichen mitwirkenden Künstlern und Sportlern war daran auch der Jenaer Knabenchor beteiligt, der zu seinem Auftritt mit der Drehbühne hereingedreht wurde – ein äußerste Zerreißprobe für die Chordisziplin.

Die 2. Festtage der Chorsinfonik der DDR in Jena brachten für den Knabenchor die Bekanntschaft mit einem weiteren chorsinfonischen Werk, mit der Friedensode von Georg Friedrich Händel.

Am 19. Juni wurden die Festtage auf dem Jenaer Marktplatz mit der Feuerwerksmusik und der Friedensode von Händel eröffnet. Neben den Singakademien Jena und Gera und dem Philharmonischen Chor Jena stand auch der Knabenchor auf der Bühne. Der Marktplatz war restlos mit Menschen gefüllt. Leider mußt Günter Blumhagen das großartige Konzert vor der letzten Nummer „Vereinter Völkerstimm‘ erschallt“ wegen Regens abbrechen.

Die chorsinfonischen Festtage brachten für eine kleine Gruppe von Knaben die Mitwirkung bei der Aufführung der „Carmina Burana“ von Carl Orff durch die Schweriner Singakademie und dem Chor des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin unter der Leitung von Edgar Hykel im Volkshaus. Am 22. Juni fanden in den Vormittagsstunden kleine Chorkonzerte an verschiedenen Plätzen Jenas statt. Der Knabenchor sang vor sehr wenigen Zuhörern vor dem Kulturhaus in Lobeda – West. Am Nachmittag wurden die Festtage mit einem A – cappella – Konzert mehrerer Chöre auf dem Markt abgeschlossen, wobei der Knabenchor den Schlußpunkt setzen sollte, das Wetter aber wieder einen Strich durch die Rechnung machte, so daß der Knabenchorbeitrag etwa nach der Hälfte abgebrochen werden mußte.

Im September rief Michael Pezenburg die Väter der Chorknaben auf, über eine Mitwirkung im Männerchor des Knabenchores nachzudenken. Damit sollte eine Unabhängigkeit von Gästen aus dem Philharmonischen Chor erreicht und das für 1981 geplante Philharmonische Sonderkonzert mit drei Kantaten von Johann Sebastian Bach aus eigener Kraft abgesichert werden. Außerdem versprach sich Michael Pezenburg einen Gewinn für den Chorklang durch die Mischung von jungen und reifen Männerstimmen.
Mit der Märchenoper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck , die in einer Inszenierung des Deutschen Nationaltheaters Weimar im Stadttheater Jena zur mehrmaligen Aufführung kam, konnten einige Sängerknaben erstmals auch richtige Theaterluft schnuppern. Musikalische und Bühnenproben, Kostüm und Maske, das Verfolgen der Vorstellung bis zum eigenen Auftritt aus der Gasse – das waren prägende und ganz anders geartete Eindrücke vom Wirken auf der Bühne.

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Hänsel und Gretel – Mitglieder des Knabenchores im Theater Jena